Systemübersicht

Moderne telematische Mautsysteme bieten eine Reihe von Ressourcen, die neben der eigentlichen Aufgabe,
Gebühren für die Straßennutzung zu erheben, für weitere Dienste nutzbar sind.
Das Projekt greift diese Idee auf, um flexible und kostengünstige verkehrstelematische Mehrwertdienste zu ermöglichen, die z. B. Spediteuren eine lückenlose Überwachung des Zustands des Laderaums ihrer Fahrzeuge erlauben.
Im Rahmen von DraFaLa entwickeln die Kooperationspartner Prototypen für alle Komponenten und Prozesse, die für die Realisierung und den späteren Betrieb eines solchen Systems für Mehrwertdienste notwendig sind. Dazu gehören insbesondere:
Laderaumeinheit (LE) zur Anbindung verschiedener Sensoren, z.B.:
- Berührungssensoren
- Rüttelsensoren
- RFID Tags
Truck and Cargo Monitoring Electronic Control Unit (TCM-ECU) zur Verbindung verschiedener Geräte:
- Maut-OBU (inkl. GPS- und GSM-Modul)
- Laderaumeinheit (drahtlos, z.B. per WLAN)
Mehrwertdienst-Zentrale (MWD-Zentrale) zur Verwaltung und Abrechnung von verkehrstelematischen Diensten:
- Echtzeit-Abrechnung und Kostentransparenz
- Flexible Tarife
Disclaimer: Der hier präsentierte Ansatz basiert nicht auf dem aktuell in Deutschland betriebenen Lkw-Mautsystem. Er setzt vielmehr allgemein eine GNSS/CN-Architektur (Satellitenortung/Mobilfunk) voraus, für die die deutsche Lösung mit GPS und GSM nur ein Beispiel ist.